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Volume 3, Issue 3, May 1999

Volume 3, Issue 3 – May 1999

03-3

Full Text | PDF (6,8 MB)

van Sazima and João Luiz Gasparini: A presumed hybrid of the hogfishes Bodianus pulchellus and Bodianus rufus in the western South Atlantic (Perciformes: Labridae), pp. 89-92

Zusammenfassung

Nachfolgend wird von der brasilianischen Küste eine vermutliche Kreuzung zwischen den Lippfischen Bodianus pulchellusund Bodianus rufus beschrieben. Der Bodianus Hybride besitzt eine Mischung aus Farbmuster und anderen Merkmalen seiner infrage kommenden Elterntiere. Dies ist typisch für Hybriden verschiedener Riff-Fischarten.

Abstract | Full Text | PDF (436 KB)

3-3_Bodianus

 

 

Bodianus puchellus, 113.1 mm SL, ZUEC 3296. Photo by J. L. Gasparini

 

 

Ronald E. Watson: Two new subgenera of Sicyopus, with a redescription of Sicyopus zosterophorum (Teleostei: Gobioidei: Sicydiinae), pp. 93-104

Zusammenfassung

Die sicydiinen Grundeln aus der Gattung Sicyopus werden in 3 Untergattungen unterteilt, deren Differenzierung auf den charakteristischen Zähnen beider Kiefer basiert. Die neue Untergattung Juxtastiphodon hat in beiden Kiefern konische Zähne die eng aneinander sitzen, wederzückgebogene noch Eckzähne. Die Untergattung Sicyopus dagegen besitzt in beiden Kiefern weit auseinanderliegende konishce Zähne, die meisten stark zurückgebogen, jedoch fhelen auch hier die Eckzähne.Smilosicyopus, die 2. neue Untergattung, besitzt vorne in beiden Kiefern leicht gebogene konische Zähne. Im hinteren Bereich des Kiefers liegen nadelspitze, gerade Zähne. Zwischen den vorderen und den hinteren Zähnene sitzt wenigstens ein (1-3) eckzahn. Die der Männchen sind besonders stark entwickelt. Sicyopus zosterophorumI, die Typ-Spezies von Sicyopus, wird neu definiert. Juxtastiphodon, Sicyopus  und Smilosicyopus ähneln Stiphodon. Lezterer hat brustscheiben die beim 5. Strahlm mit dem Bauch verwachsen sind. Bei anderen sicydiinen Gattungen sind die Brustscheiben zwischen allen 5 Strahlen verbunden.

Abstract | Full Text | PDF (1,7 MB)

3-3_Sicyoptus

 

Sicyopus (Smilosicyopus) leprurus, Ara River, Ishigaki Island, Japan, BLIH 1989872, male, 37.0 mm SL. Photo by A. Iwata

 

Jacques Géry: A new anostomid species, Leporinus bleheri n. sp., from the Rio Guaporé-Iténes basin, with comments on some related species (Teleostei: Ostariophys: Characiformes), pp. 105-112

Zusammenfassung

Einen neue astronomide Spezies, Leporinus bleheri n. sp., aus dem Rio Guaporé-Iténez Becken mit Kommentaren zu einigen verwandten Spezies (Teleostei, Ostariophysi, Characiformes). Topotypische Exemplare von Leporinus pearsoni Fowler, 1940, werden neu definiert. Leporinus bleheri n. sp. aus dem oberen Rio Mamoré Becken mit ähnlichem Farbmuster und entsprechender Ökologie wird beschrieben und vergleichend. Auch mit zwei anderen Spezies, die zur gleichen Gruppe gehören.

Abstract | Full Text | PDF (1,1 MB)

3-3_Leoporinus

 

L. pearsoni semi-adult (9 cm TL), Rio Ucayali, Peru. Imp. and aquarium-photo by H. Bleher

 

Ronald E. Watson and Gerald R. Allen: New species of freshwater gobies from Irian Jaya, Indonesia (Teleostei: Gobiidae), pp. 113-118

Zusammenfassung

Sicydiine Grundeln aus Irian Jaya, Indonesien und aus der Region allgemein, werden in der Einleitung behandelt. Drei Arten werden neu beschrieben. Die neue Art Lentipes crittersius unterscheidet sich von ihren Artverwandten durch das Vorhandensein von 19 Brustflossenstrahlen. Das vorkommen von Schuppen ist auf den hinteren Körperteil beschränkt, mit einigen wenigen Ctenoiden-Schuppen auf der Mittellinie. Man findet sie in einem Streifen entlang der Flanken etwas versetzt zum Septum. Die neue Art Lentipes dimetrodon hat im Gegensatz zu ihren Artverwandten 15 Brustflossenstrahlen, der erste Rückenstachel ist aufgerichtet mit leicht nach hinten gebogener Spitze. Cycloide Schuppen sind auf den hinteren Körperteil beschränkt. D-Poren fehlen für gewöhnlich. Die dritte neue Art Sicyopus (Smilosicyopus) mystax trägt im Unterschied zu andern Gattungen in beiden Kiefern Eckzähne, hat 14 Bruststrahlen und die Kieferlänge ist bei beiden Geschlechtern identisch.

Abstract | Full Text | PDF (1,0 MB)

3-3_Lentipes

 

 

 

 

 

 

 

Lentipes dimetrodon, Irian Jaya, Indonesia. a) WAM P.31059-002, paratype, male, 21.0 mm SL; b. WAM P.31059-002, paratype, male, 22.7 mm SL. Photos by G. R Allen

 

 

 

 

 

 

 

Rudie H. Kuiter and Gerald R. Allen: Descriptions of three new wrasses (Teleostei: Perciformes: Labridae: Paracheilinus) from Indonesia and North-western Australia with evidence of possible hybridisation, pp. 119-132

Zusammenfassung

Aus Indonesien und den küstennahen Gewässern Australiens werden drei neue Arten der Lippfisch-Gattung Paracheilinus beschrieben. Die Beschreibung der neuen Art Paracheilinus cyaneus basiert auf zwei Exemplaren, 48.7-52.2 mm SL. Man fing sie bei den Banggai-Inseln Sulawesi. Sie unterscheiden sich durchweg von den anderen Mitgliedern ihrer Gattung durch eine größere Anzahl der länglichen Rückenflossenfilamente sowie im Muster, im besonderen bei den sich zur Schau stellenden Männchen. Diese besitzen über fast den gesamten Kopf, den Rücken und auf der Rückenflosse zu dem hellroten Rückenflossenfilament zusätzlich noch leuchtend blaue. Die 2. Neue Art Paracheilinus flavianalis wird anhand von 20 Exemplaren beschrieben, 20,2-53,0 mm SL. Man fand diese bei Bali, Indonesien, und den Scott Seringapatam Riffen, Westaustraliens. Männchen der P. flavianalis haben eine gelbe Analflosse. Bei dem nahe verwandten P. mccoskeri trägt die Flosse an den äußeren 2/3-tel eine tief rote Farbe auf gelbem Untergrund. Diese beiden Farbtöne werden durch eine deutliche dunkelrote Markierung in der Mitte der äußeren Rückenflosse getrennt. Die Männchen von P. flavianalis unterscheiden sich desweiteren durch eine deutliche dunkelrote Markierung in der Mitte der äußeren Rückenflosse. Diese umgibt die ersten drei Rückenweichstrahlen. Paracheilinus togeanensis, die dritte neue Art, konnte nur anhand eines einzigen Exemplars, 47.8 mm SL., Togean-Inseln, nördliches Sulawesi, bestimmt werden. Sie unterscheidet sich durch das Farbmuster, das Fehlen von Rückenflossenfasern, hat eine runde Schwanzflosse sowie ein rundes Muster auf der Rückenflosse.

Abstract | Full Text | PDF (2,0 MB)

3-3_Paracheilinus

 

 

 

 

Paracheilinus flavianalis, underwater photograph of adult males, approximately 50 mm SL, in 30 m depth, Hibernia Reef. Photo by G. R. Allen

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Rossella

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