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Volume 5, Issue 3, June 2002

Volume 5, Issue 3 – June 2002

05-3

Full Text | PDF (1,1 MB)

Alexei M. Orlov, Alexei M. Tokranov and Igor A. Biryukov: New records of rex sole Glyptocephalus zachirus Lockington, 1879 (Teleostei: Pleuronectidae) from the north-western Pacific, pp. 89-98

Zusammenfassung

Das Verbreitungsgebiet der Königsscholle Glyptocephalus zachirus Lockington, 1879, wird durch achtzehn neue Fundorte vor den nördlichen Kurilen und südöstlich von Kamtschatka (Russland) entsprechend erweitert. Bisher ist diese Art nur einmal in diesem Gebiet gefunden worden (Tokranov & Vinnikov, 2000), und dann vor der Landspitze der Kamtschatka-Halbinsel. Wir berichten hier von weiteren Fundorten vor den nördlichen Kurilen und südöstlich von Kamtschatka; bei einem davon handelt es sich somit um eine erhebliche Erweiterung des bisherigen Verbreitungsgebiets dieser Art, von ungefähr 360 km. Bemerkungen über Lebensraum und Arten – Vergesellschaftungen der Königsscholle werden ebenfalls gegeben, sowie ein Foto eines einzelnen Exemplars.

Abstract | Full Text | PDF (192 KB)

Glyptocephalus-500

 

 

One of the specimens of rex sole Glyptocephalus zachirus caught off the northern Kuril Islands and southeastern
Kamchatka

 


James Wilder Orr, Ronald Alan Fitzsche, and John Ernest Randall: Solenostomus halimeda, a New Species of Ghost Pipefish (Teleostei: Gasterosteiformes) from the Indo-Pacific, with a Revised Key to the known species of the Family Solenostomidae, pp. 99-108

Zusammenfassung

Solenostomus halimeda wird als neue Art der Solenostomidae (Geisterpfeifenfische) an hand von Exemplaren, die vor den Malediven, Westaustralien, Papua-Neuguinea und den Mariana Inseln gefangen wurden, beschrieben. Die neue Art unterscheidet sich von allen anderen Solenostomiden in der Länge ihrer stacheligen Rücken-, Bauch- und Schwanzflosse, einer reduzierten Anzahl von Rücken- und Afterflossenstrahlen sowie einer geringeren Größe zum Zeitpunkt der Geschlechtsreife. Solenostomus halimeda ähnelt am meisten S. cyanopterus, unterscheidet sich aber von der Art durch ein schlankeres Maul, die Abwesenheit von prämaxillaren Stacheln in Männchen und die Anwesenheit von Bauchdornen. Ungleich zu Solenostomus paradoxus, S. halimeda trägt vielförmige Hautwarzen; die Riechgrube in Männchen ist nur halb mit Geruchslamellen ausgefüllt und die Art hat einen reduzierten supraokzipitalen Kamm. Im Vergleich zu S. armatus, hat die neue Art ebenfalls einen kräftigeren Körper; weiterhin haben die Weibchen einen kleinen dorsalen Tupfen von Geruchslamellen sowie einen konvexen Bauchflossenrand. Ein revidierter Schlüssel für adulte Exemplare der Familie, Farbfotos von Solenostomatus halimeda, S. paradoxus, S. cyanopterus sowie eine Zeichnung von S. armatus sind enthalten.

Abstract | Full Text | PDF (352 KB)

Solenostomus-500

 

 

 

 

Solenostomus halimeda n. sp., paratype , BPBM 38841, 50.1 mm, male, Marshall Islands, Kwajalein Atoll, collected at 8-10 m depth, photographed in aquarium. Photo by S. Johnson

 

 


Gerald R. Allen and John E. Randall: A new species of Wrasse (Labridae: Choerodon) from the Tropical Western Pacific, pp. 109-113

Zusammenfassung

Choerodon gomoni wird an hand von sechs Exemplaren (86,1 und 103,9 mm SL) von der Chesterfield Bank im Korallen Meer und den Banggai Inseln (Indonesien) beschrieben. Sie gehört zum Peaolopesia-Artenkreis, der C. sugillatom (nördliches Australien), C. margaritiferus (Philippinen), C. japonicus (Taiwan und Japan), C. gymnogenys (Ostafrika) sowie eine noch unbeschriebene, ostafrikanische Art umfasst. Die Spezies in diesem Artenkreis sind morphologisch einander ähnlich, und am leichtesten an hand ihrer Farbmuster zu unterscheiden. Choerodon gomoni ist durch unterschiedliche Farbmuster der Männchen und Weibchen charakterisiert. Das Muster des Männchens – mit einem großen schwarzen Fleck in der Rückenmitte und einen blassgelben Seitenstreifen – ist ganz besonders auffällig.

Abstract | Full Text | PDF (96 KB)

Choerodon-500

 

 

 

 

Choerodon gomoni, male holotype (BPBM 33850), 101.0 mm SL, Chesterfield Islands, Coral Sea. Photo by J. E. Randall

 

 

 

Gerald R. Allen and John E. Randall: Four new Indo-Pacific species of cardinalfishes (Apogonidae), pp. 115-126

Zusammenfassung

Die folgenden vier Kardinalbarsche aus der Gattung Apogon aus dem Indo-Pazifik werden neu beschrieben: A. lineomaculatus aus Bali und Flores (Indonesien) aus 8-32 Metern Tiefe (meistens tiefer als 18 m) fällt durch die Anwesenheit von 15 Brustflossenstrahlen, 4 Predorsalschuppen, 5+18-20 entwickelten Kiemenreusen, einem schmalen, schwarzen mittleren Seitenstreifen, der in einen schwarzen Punkt auf der Schwanzflossenwurzel ausläuft, einem schwarzen Flecken über der Afterflosse, sowie einer Anzahl von schmalen, leicht schwärzlich gefärbten Streifen an der Unterseite, auf; A. microspilos, beschrieben an hand von zwei Exemplaren, die in einer Tiefe von 21,5 m vor Lombok (Indonesien) gefangen wurden, hat 13 Brustflossenstrahlen, 3 mittlere Predorsalschuppen, 3-5+14-15 entwickelte Kiemenreusen, und lebende Exemplare haben eine orange-rote Färbung mit einem sehr kleinen, dunklen Punkt am mittleren Teil der Schwanzflossenwurzel; A. cladophilos, beschrieben an hand von sechs Exemplaren aus 20 m Tiefe bei Lizard Island am Großen Barriereriff aber auch vor Flores fotografiert (in beiden Fundorten im Zusammenhang mit Weichkorallen), hat 14 Brustflossenstrahlen, 4 mittlere Predorsalschuppen, 4-5+16-17 entwickelte Kiemenreusen und einen schmalen, dunklen mittleren Seitenstreifen und einem pupillen-großen schwarzen Fleck auf der Schwanzflossenwurzel; sowie A. posterofasciatus, beschrieben an hand von drei Exemplaren aus den Salomon Inseln, Flores und den Philippinen aus einer Tiefe von 18-37 m, der sich durch VI Rückenflossenstacheln (die obigen drei Arten jeweils mit VII Stacheln), 6 Predorsalschuppen, 2+11 entwickelten Kiemenreusen, einem Hautlappen im Winkel des vorderen Kiemendeckels und zwei dunkle Streifen am Hinterkörper (einer davon an der hinteren Basis der zweiten Rückenflosse und der andere auf der Schwanzflossenwurzel), auszeichnet. 

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Apogon-500

 

 

 

 

Underwater photograph of Apogon microspilos, holotype, 54.0 mm SL, Lombok, Indonesia. Photo by J. E. Randall

 

 


Ivan Sazima, João Luiz Gasparini and Rodrigo Leão de Moura: Labrisomus cricota, a new scaled blenny from the coast of Brazil (Perciformes: Labrisomidae), pp. 127-132

Zusammenfassung

Ein Schuppenschleimfisch, Labrisomus cricota, von der Küste Brasiliens wird beschrieben. Die neue Art unterscheidet sich von den neun verwandten Arten aus dem West-Atlantik, durch eine Kombination der folgenden Eigenarten: Kiemendeckel mit einem dunklen Ozellus, 64 bis 68 Schuppen in der Seitenlinie, erster und zweiter Rückenflossenstachel deutlich sichtbar länger als der dritte und nicht biegsam.

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Labrisomus-500

 

 

Labrisomus nuchipinnis, specimens from Anchieta, Espírito Santo, SE Brazil; male 106 mm SL. Photos by J. L. Gasparini

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